Der erste Contest dieses Jahres ist vorbei und die Spannung, was sich so über den Winter bei den einzelnen Fahrern getan hat ist vorbei.
Dazu mussten die Organisatoren Timo (KLC) und Johannes (KOTC) die letzten Wochen so einige Kitesessions ausfallen lassen.
Für diejenigen die noch nicht so lange kiten ist zu erwähnen, das der King of the coast vor einigen Jahren auch ein Kontest war, damals pilgerten die Kiter die sich messen wollten nach Heidkate oder Brasilien. In den letzten Jahren ist der King of the coast zu einem Testival und zu einem gemütlichen Kitertreffen , wobei das Wort mutiert hier eher eine positive Bedeutung haben soll. Für viele ist es auch der offizielle Start in die neue Kitesaison.
Der Kiteloopcontest hat noch nicht allzu viel geschichtlichen Hintergrund. Dieser Wettbewerb, bei dem nur ein spezieller Move bewertet wird ist erst letztes Jahr entstanden, hat jedoch trotzdem schon bemerkenswerte Fortschritte gemacht. So gab es dieses Jahr über 50 Anmeldungen. Darunter waren nicht nur wie beim ersten KLC Kieler Locals sondern auch viele Nationale große Namen vertreten (Phillip Brückmann, Silvester Ruckdäschl), bis hin zur Weltmeisterin Kristin Böse die außer der Wertung als "spezial guest" mitfuhr. Dieser Erfolg des noch jungen Wettbewerbes spricht für sich.
Diese wohl ausgeglichene Mischung zwischen Contest, Testival und gemütlichen Kitertreffen war definitiv ein raffiniertes Rezept. Da beide Veranstaltungen nicht das Ziel haben Geld zu erwirtschaften, sondern den Kitern ein Wochenende voller Spass zu bieten, waren wieder viele Sponsoren vor Ort und jede Menge fleißiger Helferbienen die umhersummten und das beste aus sich rausholten.
An dieser Stelle sollten wir sie ehren und sie gleichzeitig bitten nächstes Jahr mit dem selben Engagement mitzuwirken, denn nur so können solche bombastischen Events weiter leben.
RoDwY-Authentic-Kitewear, Airush, Slingshot, Twintail, Best Kiteboarding, VW und Audi Vertrieb Seefluth, Red Bull, Free Magazin, Wosh Duschgel und Pitzschel Backwaren
Nun, obwohl der Flair des Kiteloopcontests eher weniger an einen richtigen Wettstreit erinnert gab es auch hier einige Gewinner. Ausgezeichnet wurden folgende Kategorien:
Best girl overall - Sabrina Lutz (Carved & Protest) aus Hamburg
Most powerful Kiteloop - Rick Jensen (Naish, Prolimit, Skbue) aus Lutzhorn
Highest Kiteloop - Sven Frank (Naish, Prolimit, Quiksilver) aus Westerland/ Sylt
Most technical Kiteloop - Christian Dittrich (Tablas & North) aus Lund/ Schweden
Best wipe out - Ruben Griesbach (Twintail & Slingshot) aus Kiel.
Stefan Permin (noth, ION) aus Schenefeld durfte sich über eine Extraauszeichnung von Rodwy freuen. Die weibliche KLC- Crew zeichnete ihn als "most committed Rider" aus. Denn Stefan war am Sonntag noch so motiviert aufs Wasser zu kommen, trotzdem er sich am Tag zuvor beim Kiten eine 4cm lange Platzwunde zugezogen hatte. Glückwunsch an Stephan, ab jetzt wird auch er vorbildlich mit Helm unterwegs sein.
Kristin Böse und Mario Rodwald hatten auch sehr gute Chancen auf einen Titel. Unglücklicherweise musste Mario am Sonntag zu seiner Klassenfahrt, und Kristin kam erst am zweiten Tag. Liebe Leute, so kann man natürlich kein Contest gewinnen, und besonders nicht den Kiteloopcontest. Denn an diesen Wettbewerb sollte man mit höchster Motivation gehen und somit an beiden Tagen geistig als auch körperlich anwesend sein.
Sorry, viel Glück fürs nächste mal.
Ruben
Bilder von Anja Morgenstern (kiteshots.de)
www.kitesurfing-kiel.de