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Inoffizielle Regelung in Lindhöft
![]() Seit einigen Wochen haben sich die Kitesurfer in Lindhöft auf eine Regelung geeinigt, um Ärgernisse und daraus resultierende Verbote vorzubeugen. Es sollte daher jeder, der in Lindhöft kitesurft, diese Regelung einhalten. Denn nur wenn alle mitmachen, bleibt uns Lindhöft als Kitesurfspot erhalten. Es gab bereits Stimmen und Initiativen, die sich gegen das Kitesurfen ausgesprochen haben. Die folgende Regelung ist nur eine kleine Einschränkung fürs Kitesurfer, entlastet die Situation in Lindhöft jedoch erheblich. Bitte helft mit und klärt Unwissende auf. Seht nicht tatenlos zu, sondern sorgt kollektiv dafür, daß gewisse Regeln eingehalten werden. Danke. Inoffizielle Regelung in Lindhöft: Am Strand: In Zunkunft muß ein Aufbauen, Starten und Landen der Kites unmittelbar vor dem Parkplatz vermieden werden. Es ergibt sich dadurch ein Kite freier Bereich von der Höhe der Boote im Wasser bis zu den Segelbooten, die auf dem Strand stehen. Das sind nicht mal 150 Meter. Wir haben östlich der Segelboot an Land massig Platz und stören hier auch nicht die Strandgäste und Windsurfer. Für uns ergibt sich dadruch ein Fußmarsch von ca. 50 Meter vom Parkplatz. Diese körperliche Strapaze sollte jeder ertragen können. Westlich der Boote im Wasser wird ein Starten und Landen auch ungünstig sein, weil der Strand unmittelbar vor dem Campingplatz liegt. Am besten man fährt in Luv oder in Lee am hinteren Ende des Campingplatzes. Es bleibt also eigentlich nur der Strand östlich der Segelboote, die auf dem Strand stehen. Auf dem Wasser: Hier sollte ein Korridor eingehalten werden, der sich aus der Situation an Land ergibt. D.h. zwischen den Booten im Wasser und den Segelbooten an Land. Dabei verschärft sich die Einschränkung für Kitesurfer je näher man ans Ufer kommt. Generell sollten Kitesurfer in Zukunft spätestens vor 150m vor dem Land umdrehen. Es ergibt sich also ein Feld von 150 mal 150 Meter. Dies entspricht dem derzeitigen Brennpunkt in Lindhöft. Nur in Ausnahmefällen sollte hier ein Anlanden erlaubt sein. Des weiteren sollte der gedachte Korridor jeseits dieser Zone nur zum Kreuzen oder Durchfahren von Kitesurfern genutzt werden. Der Korridor richtet sich immer nach dem Wind aus, d.h. er liegt rechtwinklig auf Halbwindkurs. Bei auflandigem Wind sollte man sich allerdings anrangieren. Hier ist unter Umstände sinnvoller ein paar Leinenlängen nach Luv auszuweichen. Generell sollte man die stark befahrene Zone der Windsurfer meiden. Im Gegenzug bitten wir die Windsurfer darum, nicht absichtlich und "bewußt" in der Zone der Kitesurfer zu fahren. Das Kitesurfen zwischen den Booten im Wasser ist selbstverständlich verboten! Die Regelung sollte immer beachtet werden. Dabei gewinnt sie an Bedeutung, je mehr am Strand und auf dem Wasser los und je stäker der Wind ist. Es macht jedoch keinen Sinn einen Kitesurfer vom Wasser zu holen, der abends alleine auch mal durch die Verbotszone kitesurft und bei einem Kollegen, der bei vollem Betrieb direkt in der Verbotszone die Show reißt oder erste Kitesurfversuche durchzieht, eine Auge zuzudrücken. Geht mit der Regelung vernünftig, um und setzt Euch dafür ein, wenn es wirklich angebracht ist. Sollte einer wirklich grob dagegen verstoßen, dann seht nicht zu, sonder handelt, ggf. tretet zur Not in der Gruppe auf. Vielen Dank an alle, die mitmachen! |