Hi Dzevad, wieder im Lande! Was hast du so getrieben die letzten Monate?
Wie war es in Tarifa?
Hi Olli, Habe biscken meine Latinokollegen besucht und wie geplant einigen fortgeschrittenen Fahrern aus Europa unter die Arme gegriffen. Das hat mir in lockerer Atmosphäre sehr viel Spaß gemacht. Vor allem hatte ich die Möglichkeit dehnen auch ne nette Unterkunft zu organisieren, und daß in jeder beliebigen Preisrichtung. Die meisten waren in einer super originellen spanischen Finka, 200 Meter von Tarifas Landebahnstrand entfernt, mit mehreren Appartements untergebracht. In denen habe ich auch selber gewohnt. Super gemütlich mit Palmengarten, Golfrasen und duzend Kateusakätzchen im Hof. "Einfach mal Mensch sein!". Weil die meisten für die nächste Wintersaison wieder gebucht haben, weiß ich, dass ich nicht viel falsch gemacht habe.
Die Bilder sind ja wirklich fett. Wo genau habt ihr die geschossen?
Erst mal muss ich mich bei Stephan Mitt von (kitepussies.de) bedanken. Er hatte eine böse Fotoausrüstung dabei und sehr viel Spaß am fotografieren. Wir hatten die Ausrüstung immer dabei und haben uns abends hingestellt und Bilder geschossen.
Die Aufnahmen mit der Hafenkulisse sind in Palmones "Mad Max" entstanden. Etwa 20 Minuten von Tarifa, in Richtung Gibraltar, entfernt. Der Wellenspot ist bei Bolognia, aber wegen hohen Wellen nur für Experten geeignet. Jaime und die spanischen Locals machen dort auch öfters Fotoaufnahmen für die Magazine. Apropo Magazine, in neuen Ausgabe vom Kiteboarding-de sind einige fette Wellenfotos und Tests von Wellenreitkiteboards.
Wie man sieht hast Du ja fahrtechnisch auch ganz gut zugelegt. Konntest Du dir bei den Promis gut was abschauen?
Bei dem hohen Level der Locals kann man sich auf jeden Fall die eine oder andere Scheibe abschneiden. Bin selbstverständlich oft quer durch die Manege geflogen. Aber dank 5ten Element und Toddos Handlespassleach konnte ich solche Situationen immer gut kontrollieren.
Wenn man Cesar Portas oder Ruben Lenten beim Training beobachtet, wird man leicht übermütig und übermotiviert. Bekommt dann aber kurze Zeit später richtig was auf den Dülz. Man muss einfach einsehen , daß die Jungs mit ihren Gummiknochen so einiges einstecken können, und natürlich auch richtig fit sind.
Was treibt einen von Tarifa zurück nach Deutschland? Im Sommer kann man es dort sicher auch ganz gut aushalten!
Trotz allem liebe ich Deutschland im Sommer am meisten. Abhängen mit meinen Freunden, von denen auch einige im Winter unterwegs sind, und Gas geben mit meiner Kiteschule auf der Ostsee. Außerdem ist es in Tarifa im Sommer für meinen Geschmack viel zu voll, und auf dem Wasser absolut chaotisch.
Rhino oder Vegas, viele North-Fans stehen vor dieser Frage. Was ist dein Tip?
Der Vegas dreht enger und fliegt etwas schneller, gedacht für Wakestyle und NewSchool. Der Rhino ist im Vergleich eher der "Männerkite". Fetter Zug nach oben und ohne Ende Hangtime. Im Endeffekt haben wir einen Punkt in der Materialentwicklung erreicht, an dem man sein Fahrkönnen nicht mehr groß von den gewählten Kites abhängig machen kann. Man kann auch einen Toro nehmen und damit genau so viel Spaß auf dem Wasser haben.
Willst du im nächsten Winter wieder nach Tarifa auswandern oder hast Du andere Ziele?
Klar Mann, wenn alle Sommertouris weg sind kommen wir ab Mitte Oktober wieder an den Start. Reise und Kurs für den nächsten Winter können jetzt schon gebucht werden.
Infos zu allen Kursen im Sommer und Winter gibt es auf meiner Internetseite: www.kite-surfing-center.com oder ihr ruft mich persönlich unter meiner Handynummer: 0173-202 8833 an. Unter dem Navigationspunkt Events findet man Näheres zu meinen Tarifa- Winterangeboten.
Als letztes wollte ich alle Kursteilnehmer und Freunde grüssen, die bei mir in Tarifa waren.
www.kitesurfing-kiel.de